Störfallverordnung (Seveso-III-Richtlinie)

Angemessener Abstand, Sicherheitsberichte, Konzepte zur Verhinderung von Störfällen

Unfälle mit Gefahrstoffen können vielfältige Auswirkungen haben. Neben der kostenintensiven Unterbrechung des laufenden Betriebs können erhebliche Sach-, Personen- und Umweltschäden die Folge sein.Stoerfall_1

Eine der zahlreichen Vorschriften zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen ist die Seveso-III-Richtlinie(2012/18/EU), im Wesentlichen in nationales Recht umgesetzt durch die derzeit überarbeitete Störfallverordnung.

Die Störfallverordnung definiert ihren Anwendungsbereich und das Ausmaß der resultierenden Pflichten für Anlagenbetreiber über Mengenschwellen bestimmter Gefahrstoffe. Maßgeblich hierfür sind auch die Vorgaben des Gefahrstoffrechtes und der CLP-Verordnung.

Wir unterstützen und beraten Sie bei der Umsetzung der Betreiberpflichten.

 

Leistungen
  • Prüfung der Anwendbarkeit der Störfallverordnung
  • Erstellen von Konzepten zur Verhinderung(neu: Verhütung) von Störfällen
  • Erstellung von Sicherheitsberichten
  • Erstellung von Alarm- und Gefahrenabwehrplänen
  • Erstellung von Gefahrenquellenbetrachtung, betrieblich und umgebungsbedingt, z. B. nach der HAZOP Methode
  • Betrachtung möglicher Eingriffe Unbefugter
  • Etablierung und Überprüfung von Sicherheitsmanagementsystemen
  • Beratung zu Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Einschränkung von Störfallauswirkungen
  • Umsetzung §50 BImSchG – Ermittlung angemessener Abstände nach den Vorgaben der KAS entsprechend dem jeweiligen Anwendungsgebiet
    („KAS-18-Berechnung“)
  • Erstellung von Gutachten nach §29a BImSchG
  • Stellung überbetrieblicher Immissionsschutz- und Störfallbeauftragter

Weitere Fragen zum Thema Störfallverordnung (Seveso-III-Richtlinie) beantworten Ihnen

Dr. Gernot Gamerith
As-U Gamerith-Weyer GmbH
Vöcklabruck | Österreich
+43 (0) 76 72 - 309 310 10
Bruno Holzer
Weyer und Partner (Schweiz) AG
Basel | Schweiz
+41 (0) 61 683 26 00

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